Runder Tisch

Nach Inkrafttreten des Gewaltschutzgesetzes und des erweiterten Polizeigesetzes NRW gründete sich am 8. Oktober 2002 unter der Schirmherrschaft des Landrates des Kreises Viersen der Runde Tisch zur Bekämpfung häuslicher Gewalt im Kreis Viersen.

Der Runde Tisch ist ein interdisziplinär besetztes Gremium mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den verschiedenen psychosozialen, juristischen, kommunalen, medizinischen und anderen Einrichtungen des Kreises Viersen, die sich in ihrer Arbeit direkt oder indirekt mit der Thematik häusliche Gewalt konfrontiert sehen.

Vorrangiges Ziel des Runden Tisches ist es, den Schutz und die Hilfe für Frauen und Kinder bei häuslicher Gewalt zu verbessern sowie die Zusammenarbeit aller beteiligten Einrichtungen zu fördern.

Für die Koordination und Steuerung von Arbeiten, Aktionen, Veranstaltungen, Schulungen,  Erstellung von Informationsmaterial zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit u.a. wurde eine Koordinierungsgruppe eingesetzt. Diese vertritt den Runden Tisch nach außen und ist auch gleichzeitig Anlaufstelle für Fachdienste bei Krisenintervention häuslicher Gewaltfälle.

Die Koordinierungsgruppe setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Frauenzentrum Viersen e.V. Frauenberatungsstelle, des Frauenhauses des SkF Viersen e.V., der Kreispolizeibehörde Viersen, des SKM e.V. Krefeld, der Justiz und der Gleichstellungsstellen im Kreis Viersen zusammen.

 

Die Geschäftsführung des Runden Tisches obliegt dem Frauenzentrum Viersen e.V. Frauenberatungsstelle, Frau Karin Gottschlich, Gladbacher Str. 25, 41747 Viersen, Tel.: 02162/18716 und der Gleichstellungsbeauftragten der Kreisverwaltung Viersen, Frau Gabriele Cuylen, Rathausmarkt 3, 41747 Viersen, Tel.: 02162/391003